Ich gebe zu manchmal neige ich zum Jammern. Aber die Arbeit auf Station ist einfach nichts für mich. Es kommt mir vor, wie ein stinknormaler Bürojob. Morgens muss erstmal einen Stapel Befunde durchgesehen werden, mittags dasselbe nochmal und am späten Nachmittag vor dem Nachhausegehen nochmal. Zwischendrin werden Briefe diktiert und korrigiert. Vor lauter Büroarbeiten hat man ca. 30 Minuten für Visite. Auch die ist unspektakulär und dient eher dazu den Patienten ein Update über die eingegangenen Befunde zu geben und die nächsten Untersuchungen mitzuteilen. Nebenbei bin ich dann auch noch als Servicekraft für die Privatpatienten tätig, denn die Beschwerde über die fehlende Tageszeitung geht natürlich an mich. Ist klar. Mit Arbeit am kranken Patienten, wie man sich das vielleicht irgendwann mal vor Beginn des Studiums vorgestellt hat, hat das alles nicht mehr viel zu tun.
Ich will zurück in die Notaufnahme!
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Medizin ist wirklich immer und immer mehr Schreibarbeit! Leider....^^
rettungsdienstblog
19. Februar 2011 14:06
Wobei in der Notaufnahme vermutlich soviel zu tun ist, das keine Zeit bleibt, hier weiterzuschreiben.
Anonym
24. Februar 2011 20:02
oder Du Dich darüber in der Rettungsstelle ärgern wirst, warum heute schon der 10. Pat. kommt der seit 6 wochen Rückenschmerzen hat und weil heute Sonntag ist, dachte er könne sich mal so richtig durchchecken lassen... hat alles seine Vor- und Nachteile
Anonym
22. April 2011 18:08